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Unserer
Meinung nach geht es in der Arbeit und im Zusammensein mit
unseren Schülerinnen und Schülern in erster Linie darum,
in ihnen die Lust auf eine aktive Teilhabe am
Leben zu erhalten bzw. zu wecken. In Phasen, in denen eine Rückwärtsentwicklung
zu beobachten ist, begleiten wir sie liebevoll.
Dies wird unserem Verständnis
nach ermöglicht
- durch das Erleben von
Angenommensein in ihrem So-Sein.
- durch das Erleben von
Begegnungen mit Erwachsenen sowie von unseren SchülerInnen
untereinander.
- durch
das Erleben von Eigenaktivität (sensomotorische
Kooperation).
- durch
die Sicherung der Basisbedürfnisse (verlässliche Pflege,
Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme, Erleichterung der
Atmung, Anbieten individueller Bewegungshilfe u.v.m.)
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Unter diesem Blickwinkel steht in unserer Arbeit und
im Zusammensein mit unseren SchülerInnen der Aufbau eines aller
ersten, basalen Verständnisses ihrer personalen wie materialen
Umwelt in bedeutungsvollen wie sinnstiftenden Zusammenhängen im
Vordergrund.
Entsprechend ihrem Entwicklungsstand, der, unabhängig
vom aktuellen Lebensalter, in vielerlei Hinsicht dem eines Säuglings
bzw. Kleinkindes ähnlich ist, benötigen sie vielfältige körperbezogene
und miteinander korrespondierende Bewegungs- und
Sinneserfahrungen.
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Wir gestalten die
Lernsituationen ganz bewusst so, dass individuelle Bewegungs-,
Kommunikations- und Handlungsmöglichkeiten der Schülerinnen
und Schüler zur Entfaltung kommen können.
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Durch die hohe
emotionale Zuwendung vertraut gewordener Menschen bei der
Vermittlung sowie Ermöglichung eigener Erfahrungen
stellt sich ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit
ein. Dabei geht es uns nicht nur um bloßes Erleben, Erfahren
und Dabeisein, sondern um aktive Teilhabe und Mitgestaltung im
unterrichtlichen Alltag.
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Wichtig und notwendig ist es
daher zu klären, was die einzelne Schülerin oder der einzelne Schüler
einbringen kann und welche Unterstützung sie oder er benötigt, um ihre
bzw. seine Möglichkeiten zu erweitern bzw. zu erhalten. Zur Unterstützung
gehören unserer Erfahrung nach aktivierende Lagerungen, ritualisierende
Angebotsformen, klar strukturierte Angebote unter Beachtung
des dialogischen Prinzips. Bei der Auswahl der
Unterrichtsmaterialien und ~medien orientieren wir uns an
Entwicklungsstand der Schüler, ohne jedoch das aktuelle Lebensalter aus
dem Blickfeld zu verlieren.
Der Unterricht findet in
verschiedenen Organisationsformen statt: Zum einen in Klassen, in denen
ausschließlich schwerstmehrfachbehinderte SchülerInnen sind – hier
findet Unterricht in der Großgruppe, in Kleingruppen und in Einzelförderung
statt – zum anderen in verschiedenen Formen innerschulischer
Kooperation (
gemeinsamer Unterricht von Kleingruppen oder einzelnen
Schwerstmehrfachbehinderten mit Schülern, die deutlich weniger
Lernerschwernisse haben).
Von
zentraler Bedeutung für das Gelingen unserer Arbeit
ist eine
enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern sowie eine gute
Zusammenarbeit im Team. Es besteht in der Regel aus FachlehrerInnen
(Erzieherinnen; Physio- und Ergotherapeutinnen), SonderschullehrerInnen,
pflegerischen Kräften und Zivildienstleistenden.
SfK Stuttgart - Das MitarbeiterInnenteam |